TQU
Wissen

Steinbeis-Tranferzentren Qualität im Unternehmen
Haus der Qualität, Riedwiesenweg 6
89081 Ulm, Deutschland
Telefon 0731/937620  Fax 0731/9376262 
Email
tqu@tqu.com


Wo Sie sich gerade befinden: TQU Hauptseite-->TQU Wissen-->Exzellente Unternehmen


 TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag


Exzellente Unternehmen von A bis Z

Wie kommen Unternehmen zu ihren oft geheimnisvollen Namen? Wie sind sie entstanden? Welche Gründer stehen hinter den Unternehmen, von denen viele Weltruhm erlangt haben? Was sind ihre Kernkompetenzen? Fragen über Fragen - hier finden Sie ausgewählte Antworten (wird fortgesetzt). Viele dieser Unternehmen sind seit Jahren Kunden des TQU.


A  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z


A    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Adidas

Zwei Brüder mit Namen Dassler pachteten 1927 eine kleine Produktionsstätte und fertigten täglich mit 25 Mitarbeitern 100 Schuhe pro Tag. Mit der "Gebrüder Dassler Schuhfabrik" beginnt die Geschichte der größten deutschen Sportartikelhersteller. Der Plural ist an dieser Stelle richtig: Lange hielt die Brüderliebe nicht, denn schon 1948 trennten sich die beiden Dasslers. Rudolf gründete Puma, Bruder Adi Dassler konterte mit Adidas.


 

Agfa

Das seit 1897 eingetragene Warenzeichen Agfa ist die Kurzbezeichnung für "Actien-Gesellschaft für Anilin-Fabrikationen". Das erste Agfa-Fotoprodukt war 1889 ein Entwickler. Nach eigenen Angaben brachte der Fotopionier 1936 den ersten modernen Farbfilm auf den Markt.


 

 

Aldi

Die Firmenbezeichnung entspringt aus dem Namen der Gründer und dem Unternehmenszweck: Die Firmengründer heißen mit Nachnamen Albrecht. Der Name entstand aus: Albrecht Discount.


 

ANSCHÜTZ

Der Sohn des Büchsenmachermeisters Johann Heinrich Gottlieb Anschütz, Julius Gottfried Anschütz gründete 1856 in Ulm die Firma J.G. ANSCHÜTZ zur Fertigung von Flobert- und Taschenpistolen, Teschings, Schrotflinten und Lancaster-Terzerole.1968 übernimmt Dieter Anschütz in 4. Generation die Geschäftsführung. Bis auf den heutigen Tag lenkt er mit Fachwissen, unternehmerischer Kompetenz und viel persönlichem Einsatz die Geschicke des Unternehmens. 1992 tritt Jochen Anschütz in die Firma ein und führt nun zusammen mit seinem Vater das erfolgreiche Familienunternehmen. Die epochalen Erfolge des ANSCHÜTZ-Matchsystems für Sportwaffen in aller Welt lassen den Slogan “Die Meistermacher“ entstehen. 


 

 

Apple

Um den Namen des Computerherstellers Apple ranken sich verschiedene Legenden. Fakt ist: Firmengründer Steve Jobs saß Ende der Siebziger Jahre in seiner Garage und bastelte an Computern. Variante 1: Da ihm kein besserer Name einfiel, benannte er seine Firma einfach nach seinen Lieblingsfrüchten - Äpfeln. Variante 2: Seine Lieblingsband waren die Beatles und deren Produktionsfirma hieß Apple Records.


 

 

Asics

Gesunder Geist im gesunden Körper: Dies wollte der japanische Firmengründer Kihachiro Onitsuka 1949 mit seinen Sportschuhen erreichen. Nach der Fusion mit zwei anderen Sportfirmen fehlte ihm 1977 nur noch ein Wort, um seine Vision zu verbreiten. Dazu passte das lateinische Sprichwort "Anima Sana In Corpore Sano"


  AUDI

August Horch (1868 - 1951) gründete am 1899 in Köln-Ehrenfeld die Firma A. Horch & Cie. Dort entwickelte er sein erstes Automobil, das Anfang 1901 fertig wurde. Im März 1902 folgte die Umsiedlung nach Reichenbach in Sachsen und zwei Jahre später die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. 1904 wurde die A. Horch & Cie. Motorwagen-Werke AG in Zwickau gegründet.1909 kam es zum Streit zwischen August Horch und dem Aufsichtsrat der A. Horch & Cie. Horch verließ das von ihm gegründete Unternehmen. Kurz darauf gründete er ein zweites Unternehmen, die Horch Automobil-Werke GmbH. Den Rechtsstreit um den Namen verlor Horch. Die Lösung des Problems: die Übersetzung seines Namens ins Lateinische: AUDI. 1910 wurde die neue Bezeichnung der Firma mit Audiwerke GmbH rechtswirksam. Das Audi Signet - die "Vier Ringe" - ist das Zeichen eines der ältesten Automobilhersteller in Deutschland. 1932 schlossen sich die vier sächsischen Kraftfahrzeugmarken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto Union AG mit Sitz in Chemnitz zusammen. Auf Vermittlung des Großindustriellen Friedrich Karl Flick übernahm die Volkswagenwerk AG im Dezember 1964 die Mehrheit der Gesellschafteranteile der Auto Union GmbH. Seit Ende 1966 ist das Ingolstädter Unternehmen eine hundertprozentige VW Tochter.
Quelle: www.audi.de


B    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

 

BASF

Warum heißt ein Unternehmen, dass seinen Sitz in Ludwigshafen (Pfalz) hat, "Badische Anilin und Soda Fabrik". Weil Friedrich Engelhorn das Unternehmen 1865 in Mannheim (Baden) zur Produktion von Teerfarbstoffen gründete.


 

BMW

Am 7. März 1916 werden die Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW) gegründet. In dieser Firma gehen die Otto-Werke auf.  Die Bayerischen Motoren Werke sehen das Gründungsdatum der BFW als ihr Gründungsdatum an. 1917 werden die bisherigen Rapp-Motorenwerke in Bayerische Motoren Werke GmbH umbenannt. Durch den Krieg bedingt, wächst die anfangs kleine Firma zügig. Direkt am Rand des Münchener Flugplatzes Oberwiesenfeld errichtet das Unternehmen ein großzügiges, auf Zuwachs berechnetes Werk und baut dort bis 1918 Flugmotoren für Militärflugzeuge. Mit den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce Motor Cars setzt die BMW Group seit dem Jahr 2000 auf ausgewählte Premiumsegmente im internationalen Automobilmarkt. 


 

Bosch

1886 von Robert Bosch gegründet, heute Jahresumsatz weltweit  40 Mrd. Euro mit weltweit 260 Standorten und 242.400 Mitarbeitern (Deutschland: 11,3 Mrd. Euro, 60 Standorte, 110.600 Mitarbeiter). Bosch ist nicht nur für Kraftfahrzeugtechnik wie Benzin- und Dieselsysteme, Chassissysteme und Automobilelektronik ein Begriff, sondern auch für eine Vielzahl anderer Erzeugnisse und Dienstleistungen: für Industrietechnik ebenso wie für Elektrowerkzeuge, Sicherheitslösungen oder Hausgeräte. Seit Juni 1964 gehört Bosch zu den großen Industriestiftungen in Deutschland. Damals übertrugen die Erben von Robert Bosch den größten Teil ihrer Geschäftsanteile an die Robert Bosch Stiftung GmbH, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die Robert Bosch Stiftung ist heute mit rund 92 % am Stammkapital der Robert Bosch GmbH beteiligt, das 1,2 Milliarden Euro beträgt. Die ihr anteilig zufließende Dividende verwendet sie ausschließlich gemeinnützig. 


 

BP

Beim Öl-Multi ist die Sache ganz einfach: BP steht für British Petroleum


C    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Canon

Angst vor religiösen Anfeindungen führten zum Namen Canon. Der Kamera- und Kopierer-Hersteller wurde 1933 von drei Japanern gegründet. Ihr Ziel: Der übermächtigen Konkurrenz von Leica und Rolleiflex auf dem Markt der Kleinbildkameras etwas entgegen zu setzen. Der Name geht zurück auf "Kwanon", die buddhistische Göttin der Barmherzigkeit. Das Unternehmen änderte den Namen 1937 in Canon aus Angst vor besagten religiösen Anfeindungen.


 

Carl Zeiss

Die Firma Carl Zeiss wurde im Jahr 1846 von Carl Zeiss als Feinwerkstatt für Mechanik und Optik in Jena gegründet. Die aus Jena stammenden Mikroskope wurden ab 1872 auf der Grundlage wissenschaftlicher Berechnungen hergestellt und verfügten damit über wesentlich bessere optische Eigenschaften. Dieser technologische Vorsprung ist dem Physiker und Mathematiker Ernst Abbe zu verdanken, der 1876 stiller Teilhaber der optischen Werkstätte wurde. Abbes Theorie der Abbildung im Mikroskop und die nach Abbe benannte "Sinusbedingung" bilden die Grundlage jeder modernen Hochleistungsoptik. Nach der Wende übernimmt Carl Zeiss Oberkochen 1995 die Gesellschafteranteile der Jenoptik GmbH an der Carl Zeiss Jena GmbH und ist seitdem wieder alleinige Eigentümerin. 

Ernst Abbe

Carl Zeiss


 

Charité

Die Geschichte der Charité reicht zurück bis zum Jahre 1710. Damals ließ König Friedrich I. vor den Toren der Stadt ein Pesthaus errichten, das, als die Pest die Stadt verschonte, in den folgenden 17 Jahren als Hospiz für unbemittelte Alte, als Arbeitshaus für Bettler und als Entbindungseinrichtung für unehelich Schwangere genutzt wurde. 1727 bestimmte König Friedrich Wilhelm I. das Pesthaus "zum Lazareth und Hospital" sowie zur Lehranstalt für angehende Militärärzte und vermerkte am Rande eines Briefes, "es soll das Haus die Charité heißen". In den knapp 300 Jahren nach ihrer Gründung hat sich die Charité ständig erweitert. Sie umfasst heute rund 128 Kliniken und Institute, verteilt auf die vier Standorte in Berlin. Getreu der Mission "Forschen, Lehren, Heilen, Helfen" widmen sich dort rund 14.400 Mitarbeiter der Krankenversorgung, der Wissenschaft und der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses. Insgesamt erzielt die Charité als Großunternehmen, in deren Einrichtungen jährlich 128.000 stationäre und 1.080.000 ambulante Behandlungen durchgeführt werden, einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro.


 

Chio

Die Kalorienbomben haben ihren Namen von den Vornamens- und Nachnamens-Initialen der Gründerfamilie bekommen: Carl, Heinz und Irmgard von Opel.


 

 

C & A

Auch die Firmengründer des Textileinzelhändlers C&A haben es sich bei der Namensgebung leicht gemacht. Sie benutzten einfach die ersten Buchstaben ihrer Vornamen: Clemens & August Brenninkmeyer.


 

COR

Die Lübkes bauen seit 1937 Möbel in Rheda-Wiedenbrück. 1955 begannen der Fürst zu Bentheim-Tecklenburg und Leo Lübke in Rheda-Wiedenbrück Polstermöbel zu fertigen. Unter dem Namen COR, lateinisch Herz. Denn drei Herzen zieren das fürstliche Wappen des Mitbegründers. Heute konzentriert sich die Premiummarke Interlübke auf Betten und Schränke, während Cor mit 212 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 35 Mill. Euro sich auf Polstermöbel der Oberklasse konzentriert. Geführt wird das Unternehmen von Mitinhaber Leo Lübke junior.


D  zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Degussa

Degussa steht schlicht für den Unternehmenszweck zum Zeitpunkt der Gründung: Deutsche Gold- und Silber-Scheide-Anstalt


 

DHL

Was heute zur Deutschen Post gehört, wurde 1969 von den Herren Dalsey, Hillblom und Lynn gegründet. Die Firmengründer beförderten zunächst persönlich Unterlagen mit dem Flugzeug von San Francisco nach Honolulu. Dadurch konnte die Verzollung einer Schiffsfracht vor der eigentlichen Ankunft der Sendung beginnen, wodurch die Wartezeit im Hafen erheblich reduziert wurde. Die Kunden konnten von hohen Kosteneinsparungen profitieren. Und mit diesem neuen Konzept war eine neue Industrie geboren: der internationale Luftexpress - die schnelle Zustellung von Dokumenten und Sendungen mit dem Flugzeug. Das DHL Netzwerk wuchs auch weiterhin sehr schnell. Das Unternehmen expandierte von Hawaii Richtung Westen in den Fernen Osten und in die pazifischen Randgebiete, und danach weiter in den Nahen Osten, Afrika und nach Europa. 1988 war DHL bereits in 170 Ländern tätig und beschäftigte 16.000 Mitarbeiter.


 

Deutsche Bank

1870: Gründung der Deutschen Bank in Berlin. Zweck ist "der Betrieb von Bankgeschäften aller Art, ins Besondere Förderung und Erleichterung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland, den übrigen Europäischen Ländern und überseeischen Märkten". 1945 Schließung der Zentrale der Bank in Berlin. Die Deutsche Bank gehört heute zu den führenden internationalen Finanzdienstleistern: Bilanzsumme von rund EUR 840 Mrd., circa 65.400 Mitarbeitern, umfassender Service in 74 Ländern.


 

 

 

 

DEUTZ

DEUTZ blickt auf eine stolzes Alter zurück. 140 Jahre ist es her, dass Nicolaus August Otto und Eugen Langen mit der "N.A. Otto & Cie" die erste Motorenfabrik der Welt aus der Taufe gehoben haben, die Keimzelle der heutigen DEUTZ AG. Der eine lieferte das Know-how, der andere das Geld. Aus ihrer kleinen Werkstatt mit wenigen Mitarbeitern im Kölner Stadtteil Deutz ist ein Spitzenunternehmen in der Motorentechnologie geworden. Das Jahr 1864 markiert den Beginn einer langen und spannenden Firmengeschichte. 

  


E   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Eduscho

Der Firmengründer hat es sich einfach gemacht. Sein Name: Eduard Schopf. Er gründete das Unternehmen 1924. Es produzierte damals Röstkaffee, der ausschließlich per Post an die Kunden verschickt wurde. Heute ist Eduscho ein Teil der Tchibo AG, die den Konzern 1997 übernommen hat. Dieser verwendet Eduscho noch als Markennamen für die Kaffeesorte Gala von Eduscho.


 

ERBE

Die Geschichte der Firma ERBE geht bis in das Jahr 1847 zurück, als Christian Heinrich Erbe in Tübingen seine eigene Werkstatt eröffnete. Seit Generationen erforscht, entwickelt und produziert das Unternehmen Geräte und deren Zubehör für die Medizin: Elektrochirurgie, Wasserstrahl-Chirurgie, Ophthalmologische Chirurgie, Kryo-Chirurgie, Physikalische Therapie. 473 Mitarbeiter weltweit, davon 363 in Deutschland, 318 im Stammsitz Tübingen.


 

Erdal

1867 gründeten die Nachkommen von Wolfgang Werner, einem Glöckner von St. Quintin zu Mainz, die Wachswarenfabrik "Gebrüder Werner". 1878 stieß mit Georg Mertz der zweite Namensgeber zu der Unternehmung hinzu. Seit demselben Jahr firmiert die Wachswarenfabrik unter dem Namen "Werner & Mertz". 1887 übernahm Philipp Adam Schneider, der Schwiegersohn von Georg Mertz, die Leitung der Firma. Basierend auf der Kompetenz in der Wachsverarbeitung entwickelte er eine völlig neuartige Schuhcreme, die zum wichtigen Meilenstein einer beispiellosen Erfolgsgeschichte werden sollte. 1901 wurde für das in der markanten Metalldose verpackte Pflegeprodukt die Marke "Erdal" eingetragen. Nur wenig später zierte der Froschkönig als Bildmarke von "Erdal" erstmals die Blechdose. Der Frosch begann seinen Siegeszug und Erdal war aus der Schuhpflege bald nicht mehr weg zu denken. Bereits 1921 war Erdal die meistverkaufte Schuhpflege in Deutschland. Der Name Erdal geht auf den Produktionsort zurück, die Erthalstraße in Mainz. Und der Mainzer spricht es eben Erdalstraße aus. 1986 wurde die Marke Frosch eingeführt. Damit wurde die erfolgreiche Produktlinie umweltfreundlicher Haushaltsreiniger begründet.


F   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Fischer

Artur Fischer, ältester Sohn eines Schneiders, ist gelernter Bauschlosser, Unternehmer und bedeutender Erfinder. Er hält derzeit 1.080 Patente und 5.867 Schutzrechte. Zu den bekanntesten Erfindungen Fischers zählt der 1958 von ihm entworfene Fischer-Dübel aus Nylon und das Fischertechnik-Baukastensystem. Die von ihm 1948 gegründete Firma Fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG erzielt einen weltweiten Umsatz von ca. 400 Millionen Euro, den Hauptteil davon immer noch mit Dübeln bzw. Befestigungstechnik. Das Unternehmen, das seit 1980 von seinem Sohn Klaus Fischer geleitet wird, produziert heute sieben Millionen Dübel pro Tag.

 


 

Fiat

Italiener sind findige Menschen. Bei der Namensgebung "der" italienischen Automarke hatten sie Doppeldeutiges im Sinn: Fabbrica Italiana Automobili Torino. Das steht für "Italienische Automobilfabrik Turin", der Ausdruck "fiat" bedeutet im Lateinischen "Es werde".


G   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

GARDENA  - Der Garten lebt

Gründung der Kress + Kastner GmbH durch die Kaufleute Werner Kress (27) und Eberhard Kastner (32) 1961 in Nürnberg. 1962 erfolgt die Verlegung des Firmensitzes nach Ulm. Begonnen wurde mit dem Vertrieb französischer Gartengeräte, die man unter der Markenbezeichnung DRAGON in Deutschland verkaufte. GARDENA entwickelte sich seit der Gründung vom kleinen Handelshaus für Gartengeräte in nur wenigen Jahrzehnten zum weltweit anerkannten Hersteller intelligenter Produkte und Systeme für die Gartenpflege. Das Geheimnis für den Erfolg stützt sich auf die hohe Innovationskraft der Marke sowie eine konsequent praktizierte Sortiments- und Vermarktungspolitik.


 

General Electric

1878 wurde von Thomas Edison die damalige Edison Electric Light Company in Fairfield CT USA gegründet. Der spätere Präsident Ronald Reagan war von 1954 bis 1962 die Fernsehstimme der GE im betriebseigenen Theater. John F. Welch wirkte von 1981 bis 2001 als Chairman und hat mit seiner Form des modernen Managements Karriere, Geschichte und Legenden gemacht.  Er war es, der Six Sigma zum Leben erweckt und damit viel Geld verdient hat. General Electric ist heute breit aufgestellt und bietet vom Jet Triebwerk bis zum Kraftwerk, vom Finanzservice bis zu innovativen Kunststoffen, in der Medizintechnik und in vielen anderen Bereichen erfolgreich Lösungen für den Kunden an. 


 

GEZE

1863: Gründung der Baubeschläge-Fabrik durch Carl Bauer in der Rotebühlstr. in Stuttgart. 1898: Produktionsbeginn von Skibindungen zur Auslastung der Sommer- und Winterproduktion. 1901 Umbenennung der Firma in Gretsch & Co. Der Volksmund kommt zu Wort: Das Signum G.C. auf den Versandkisten von Gretsch & Co. sorgt 1980 für den neuen Firmennamen "GEZE GmbH". Die Produktpolitik des Unternehmens konzentriert sich auf Komplettlösungen für Türen und Fenster. GEZE gehört zu den weltweit führenden Entwicklern und Produzenten von Gebäudetechnik in den Bereichen Tür-, Fenster- und Sicherheitssysteme. Seit Gründung 1863 in Familienbesitz leitet in fünfter Generation Brigitte Vöster-Alber das Unternehmen.

 


H  zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Haribo

Der Erfinder der berühmten Goldbären hieß Hans Riegel - und er kam aus Bonn.


  Henkel

1876: Der 28-jährige Kaufmann Fritz Henkel gründet mit zwei Kompagnons am 26. September 1876 in Aachen die Firma Henkel & Cie. Als erstes Produkt stellt er ein Pulver-Waschmittel auf Basis von Wasserglas her. Es heißt Universalwaschmittel und wird erstmals - statt wie alle anderen Waschmittel damals lose - in handlichen Päckchen angeboten. Die folgenden Jahre zeigen die erstaunliche Erfolgsgeschichte einer deutschen Unternehmerfamilie.
Der Juni 1097 ist zum Beispiel der Geburtsmonat von Persil, dem ersten selbsttätigen Waschmittel der Welt. Persil löst eine friedliche Revolution in der Waschküche aus. 1922 wird die
Weiße Dame, die berühmteste Werbefigur für Persil, erschaffen. Sie wirbt von Plakaten, Emailleschildern, Hausgiebeln und Normaluhren bis in die 60er Jahre.
Durch Innovationen, Beteiligungen und Zukäufe entstand ein weltweit führender Konzern in Familienbesitz mit den  Geschäftsfeldern: Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik und Körperpflege, Klebstoffe  sowie Henkel Technologies. Heute sind über 51.000 Mitarbeiter weltweit für Henkel tätig. Der Umsatz des Henkel Konzerns lag im Jahr 2005 bei 11.974 Mio. Euro und damit 13,0 Prozent über dem Wert des Vorjahres.


 

HORNBACH

1877 gründet Schieferdeckermeister Michael Hornbach in Landau / Pfalz einen Handwerksbetrieb.1900 erweitert Sohn Wilhelm Hornbach den väterlichen Betrieb durch eine "Baumaterialien-Handlung".1968 vollbringt Otmar Hornbach, der Ur-Enkel des Firmengründers, eine Pioniertat: er eröffnet in Bornheim den ersten kombinierten Bau- und Gartenmarkt. Diese Verbindung hat es zuvor in Europa nicht gegeben. Zu dem Konzern mit 12.000 Mitarbeitern gehören derzeit 122 Bau- und Gartenmärkte im In- und Ausland. HORNBACH kann als einziges börsennotiertes, familiengeführtes Unternehmen unter den Top Ten der Heimwerker-Branche auf eine fünf Generationen überdauernde Firmengeschichte zurückblicken.


 

HP

HP wurde 1939 von William R. Hewlett und David Packard, beide Absolventen der Stanford Universität, im kalifornischen Palo Alto gegründet. Das erste Produkt dieses Unternehmens wurde in einer Garage in Palo Alto gebaut. Es war ein Tonoszillator - ein elekronisches Testinstrument, das von Toningenieuren benutzt wurde. Einer der ersten HP Kunden waren die Walt Disney Studios. Sie kauften acht Oszillatoren um ein innovatives Tonsystem für den Film "Fantasia" zu entwickeln und zu testen. 2002 haben Compaq und HP fusioniert. 


I     zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

IBM

In den USA fusioniert 1911 die im Jahr 1896 von Herman Hollerith, dem Erfinder der Lochkartenmaschine, gegründete "Tabulating Machine Company" mit der "Computing Scale Comany" und der "International Time Recording Company" zur "Computing Tabulating Recording Company" (CTR), der späteren IBM, mit Sitz im Staat New York. Diese Firma produziert nun Hollerith-Maschinen und Waagen. 1914 wird der legendäre Thomas J. Watson sen. im Alter von 40 Jahren Präsident des Unternehmens. Die Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH wird am 6. Mai 1949 in "Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH" (IBM) umbenannt. Die Abkürzung IBM steht heute schlicht für : International Business Machines.


 

IKEA

Der Name des schwedischen Möbelhauses hat persönliche wie geographische Wurzeln: Der Gründer heißt Ingvar Kamprad, geboren wurde er im süd- schwedischen Elmtaryd - und der nächste Ort war Agunnaryd.


 

IVECO Magirus


Conrad Dietrich Magirus war Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ulm. Er gilt als Erfinder der fahrbaren Feuerleiter. Er gründete 1866 seine eigene Firma, der er den Namen Feuerwehr-Requisiten-Fabrik C. D. Magirus gab. Dort stellte er Leitern und Feuerspritzen her. Die von Magirus gefertigten Fahrzeuge wurden anfangs von Pferden gezogen, dann mit Dampf und später mit Benzinmotoren angetrieben. Ab 1916 begann Magirus damit, auch die Produktion eines 3-Tonnen-Lastkraftwagens aufzunehmen, ab 1919 baute Magirus auch Busse.  1932 übernahmen Banken die Firma. Der gesuchte Fusionspartner fand sich schließlich 1936 in der Humboldt-Deutz Motorenfabrik aus Köln. Noch einige Jahre wurde an der Fahrzeugfront das 1925 eingeführte Logo angebracht, das die stilisierte Silhouette des Ulmer Münsters in Kombination mit einem „M“ für Magirus zeigt. Die in IVECO aufgegangene Magirus-Deutz AG wurde 1983 umbenannt in IVECO Magirus und produziert nach wie vor in Ulm Feuerlöschtechnik. Bei Drehleitern ist die Marke MAGIRUS uneingeschränkt globaler Marktführer.


J   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

John Deere

1837 entwickelte John Deere den ersten wirtschaftlich erfolgreichen, selbstreinigenden Stahlpflug und legte damit den Grundstein für sein Unternehmen - Deere & Company. Nach dem Umzug nach Moline im US-Bundesstaat IIlinois im Jahre 1848 stellte John Deere schon bald mehr als 1.000 Pflüge pro Jahr her. Viele seiner Grundsätze haben noch heute Geltung für das Unternehmen, nicht zuletzt seine hohen Qualitätsmaßstäbe. "Ich werde niemals meinen Namen auf ein Produkt setzen, in dem nicht das Beste steckt, das ich zu geben vermag", ist wohl sein bekanntester Leitspruch.

Heute betreibt Deere & Company mit 38.700 Mitarbeitern Werke in 11 Ländern und verkauft seine Produkte in über 160 Ländern. Die Produktpalette umfasst landtechnische Produkte, Baumaschinen, Forstmaschinen und Kommunaltechnik sowie Maschinen für die Rasen-, Grundstücks- und Golfplatzpflege.  Die John Deere Werke Mannheim sind die zweitgrößte Fabrik des Unternehmens und der größte Produktionsstandort außerhalb der USA. Auf einer Fläche von 46 Hektar, davon 20 Hektar überdacht, arbeiten 2.700 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.


K    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Katjes

Klaus Fassin stellte Lakritz in Katzen-Form her und nannte das Produkt "Katjes" - was im holländischen "kleine Kätzchen" bedeutet.


 

KAVO

KaVo wird 1909 von Alois Kaltenbach in Berlin-Steglitz gegründet und wird schnell zum Marktführer in der Dentaltechnik. 1919 erfolgt der Einstieg von Richard Voigt in das noch junge Unternehmen und der Umzug nach Potsdam. KaVo verlegt 1946 den Firmensitz ins oberschwäbische Biberach, wo bald schon wieder die Instrumentenfertigung aufgenommen werden kann. Jeder kennt das Geräusch der KAVO Hochleistungsturbinen aus leidvollen Minuten bei seinem Zahnarzt. 

 


 

KELLOGG’S 

Der Mittelpunkt der KELLOGG’S Welt ist Battle Creek in Michigan, U.S.A.
Hier erfanden Dr. John Harvey Kellogg und sein Bruder, Will Keith Kellogg, die ersten Getreide-Flocken der Welt. Am 1. April 1906 nahm die von W. K. Kellogg gegründete BATTLE CREEK TOASTED CORN FLAKE COMPANY die Produktion auf. 1922 wurde das Unternehmen in KELLOGG COMPANY umbenannt. Heute stellen rund 25.000 Mitarbeiter in 19 Ländern mehr als 50 verschiedene Getreideprodukte her, die in mehr als 180 Ländern der Erde verkauft werden. Der Jahresumsatz der KELLOGG COMPANY beträgt fast 10 Milliarden US-Dollar. 1963:Gründung der KELLOGG (DEUTSCHLAND) GMBH. 

          


 

Knorr-Bremse

Die Knorr-Bremse wurde im Jahr 1905 vom Erfinder Georg Knorr in Berlin gegründet. Wirtschaftliche Grundlage bildete ein 10-Jahres Vertrag mit der Preußischen Staatsbahn über die Lieferung von Einkammer-Schnellbremsen, die gegenüber den damals üblichen Bremsen wesentlich betriebssicherer waren. Das zweite Standbein schaffte sich Knorr-Bremse im Jahr 1922 mit dem Einstieg in den Bereich der Druckluftbremsen für Nutzfahrzeuge. Heinz Hermann Thiele erwirbt 1985 in einer für das Unternehmen schwierigen Phase die Mehrheit der Gesellschaftsanteile und leitet einen tiefgreifenden Strukturwandel ein. Er entwickelte das Münchner Unternehmen zu einem heute weltweiten Konzern.


 

Kolbus

Mehr als 80 Prozent der weltweit verkauften Hardcover-Bücher werden auf Maschinen des Unternehmens Kolbus hergestellt. 1775: Der Meister im Hufbeschlag und Fahnenschmied Christian Henrich KOLBUS errichtet in Rahden eine Dorfschmiede. 1877 wird die Schmiede um eine Gießerei erweitert. Sein Nachfahre August Kolbus wandert Ende der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts nach Nordamerika aus. Nachdem er in Kentucky den Bau von Buchbindermaschinen gelernt hat, kehrt er zurück und startet 1900 die Maschinenfabrik für Buchbindereimaschinen. Heute macht das Familienunternehmen mit 1300 Mitarbeitern rund 150 Mill. EUR Umsatz und bildet 152 Lehrlinge aus. 


  Krupp

Friedrich Krupp (1787-1826) gründet am 20. November 1811 eine Fabrik zur Herstellung von Gussstahl nach englischen Qualitätsmaßstäben und den daraus angefertigten Produkten. Nach seinem frühen Tod führt die Witwe  Therese Krupp mit zunächst wenigen Arbeitern den kleinen Betrieb weiter, unterstützt von ihrem damals 14-jährigen ältesten Sohn Alfred (1812-1887). Er setzt die Gussstahlerzeugung fort, geht aber bei der Weiterverarbeitung bald zur Herstellung von Endprodukten, vor allem Präzisionswalzen über, für die er Qualitätsgarantie übernimmt. Er baut  den Betrieb zu einem bedeutenden Unternehmen der Stahlindustrie aus. U.a. entwickelt er nahtlose und damit bruchsichere Eisenbahnradreifen. 1875 bestimmt Krupp drei aufeinander gelegte Radreifen zu seinem dann weltbekannt gewordenen Firmenzeichen. Friedrich Alfred Krupp (1854-1902), der einzige Sohn, setzt den Ausbau des Unternehmens zu einem horizontal und vertikal gegliederten Konzern fort. Bertha Krupp (1886-1957), die ältere Tochter von Friedrich Alfred Krupp, ist nach dessen Tod Alleinerbin des Unternehmens. Dieses wird gemäß testamentarischer Empfehlung 1903 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Dabei bleiben die Aktien, bis auf gesetzlich vorgeschriebene vier Stück, im Besitz der Erbin. Am 17. März 1999 kommt es zum Zusammenschluss zur Thyssen Krupp AG.


L   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Langnese

Der Hamburger Exportkaufmann Vincent Emil Hermann Langnese vertrieb einst Honig eines Importeurs.


 

LEONI

Anthoni Fournier gründet 1569 in Nürnberg eine Werkstatt zu Herstellung Leonischer Waren. Leonische Waren sind aus unedlem Metall hergestellte vergoldete oder versilberte Metallfäden sowie Garnfäden, die mit dünnen (vergoldeten) Silber- oder Kupferdrähten umwickelt (umsponnen) sind und für Borten, Fransen oder Quasten verwendet wurden. 1917 schlossen sich drei Firmen aus Roth und Nürnberg zusammen und gründeten die Leonischen Drahtwerke AG  Nürnberg. Es begann mit der Fertigung von Lackdrähten und Leitungen. Heute ist LEONI das führende Unternehmen für Draht-, Kabel- und Bordnetzsysteme mit 1,2 Milliarden EUR Umsatz und 30.000 Mitarbeitern weltweit.


 

Liebherr

Das Familienunternehmen Liebherr wurde im Jahr 1949 von Hans Liebherr gegründet. Der große Erfolg des ersten mobilen, leicht montierbaren und preisgünstigen Turmdrehkrans bildete das Fundament des Unternehmens. Inzwischen ist das Unternehmen zu einer Firmengruppe mit mehr als 22.000 Beschäftigten in über 100 Gesellschaften auf allen Kontinenten und einem Umsatz von 4.590 Mio. Euro angewachsen. Dachgesellschaft der Firmengruppe ist die Liebherr-International AG in Bulle/Schweiz deren Inhaber ausschließlich Mitglieder der Familie Liebherr sind. Das Familienunternehmen wird in der zweiten Generation von den Geschwistern Isolde Liebherr und Willi Liebherr gemeinsam geleitet.


M   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

3M

Als 3M in den Vereinigten Staaten im Jahre 1902 gegründet wurde, geschah dies, um das Mineral Korund als Ausgangsmaterial für Schleifmittel abzubauen. 3M steht für Minnesota Mining and Manufacturing Co. Einer der ersten Kunden für die Schleifmittel war ein großer Automobilhersteller in Detroit. Durch die genaue Beobachtung der Arbeitsabläufe entdeckte 3M dort Bedarf für Abdeck-Klebebänder bei der Autolackierung. Damit war die Idee für die Entwicklung eines weiteren großen Produktbereiches von 3M, der Klebebänder, geboren. So verschieden Klebebänder und Schleifmittel auch sind, die ihnen zugrundeliegende Technologie ist dieselbe: die Beschichtung.


 

Maggi

Auch hier hat es sich der Firmengründer einfach gemacht: Sein Name war Julius Maggi.


 

MAHLE

Der Eintritt von Hermann Mahle 1920 beim Versuchsbau Hellmuth Hirth gilt als Geburtstag des heutigen MAHLE Konzerns. Bruder Ernst Mahle tritt 1922 in die Leichtmetall-Werke G.m.b.H., Stuttgart-Cannstatt, später Elektronmetall,  ein (Nachfolgefirma der Versuchsbau Hellmuth Hirth). In den Verbrennungsmotoren der Automobile werden Kolben aus schwerem Grauguss eingesetzt. Die Brüder Mahle entwickeln Leichtmetallkolben. Trotz technischer Schwierigkeiten wie Kolbenklappern und -fressen und einer übermächtigen amerikanischen Konkurrenz, die Graugusskolben bevorzugt, geben die beiden nicht auf. Um Schmutz und Staub fern zu halten, entwickeln sie schließlich Luft- und Ölfilter. 1976 geht MAHLE mit den ersten europäischen Aluminium-Motorblöcken aus übereutektischer Legierung auf den Markt. 1988 wird die gebaute Nockenwelle zur Serienreife entwickelt und 2001 ein revolutionäres Kühlkonzept für Kolben hochdrehender PKW-Dieselmotoren präsentiert. Heute erwirtschaftet die international aufgestellte MAHLE Gruppe 3,76 Mrd. Euro Umsatz in 70 Produktionsstandorten mit 36.000 Mitarbeitern. Zu den herausragenden Leistungen der MAHLE Stiftung gehört die Errichtung eines anthroposophisch ausgerichteten Krankenhauses in Filderstadt-Bonlanden bei Stuttgart.



 

MAN

Die Geschichte des Unternehmens beginnt 1758 mit der  Inbetriebnahme der Eisenhütte „St. Antony", Oberhausen, dem ersten schwer-industriellen Unternehmen im Ruhrgebiet. Nach etlichen Neugründungen und Zukäufen wurde 1857 die Rechtsform und der Firmennamen in Maschinenfabrik Augsburg Aktiengesellschaft geändert. 1908 erfolgte die Umbenennung in Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, Augsburg (M.A.N.).1986: Verschmelzung der M.A.N. und die Gutehoffnungshütte Aktienverein AG zur MAN Aktiengesellschaft mit Sitzverlegung nach München.


 

Märklin

Theodor Friedrich Wilhelm Märklin - der Gründer der Firma Märklin - ließ sich im Jahr 1840 in Göppingen nieder. 1856 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt und wurde als Flaschnermeister selbständig. 1859 heiratete Theodor Friedrich Wilhelm Märklin Caroline Hettich aus Ludwigsburg und fasste den Entschluss, Teile für Puppenküchen herzustellen. Das Jahr 1859 wird deshalb als das Gründungsjahr der Firma Märklin angesehen. Das Produktionsprogramm umfasste Puppenküchen und Kinderkochherde, Karren jeglicher Art, Schiffe, Karussells, Kreisel und Bodenläufer. 1891 wurde die erste genormte Uhrwerkbahn in Form einer Acht vorgestellt. Und deren Gleisfigur war, zum ersten Mal, veränderbar. Die "Modelleisenbahn" war geboren. Heute produziert Märklin in Göppingen, Sonneberg/Thüringen und Györ/Ungarn mit rund 2.000 Mitarbeitern und macht einen Umatz von etwa 160 Millionen EUR.



 

Meyer Werft
Familientradition seit 1795
 
 
Die Meyer Werft in Papenburg befindet sich in sechster Generation im Besitz der Familie Meyer. Seit 1982 ist Bernard Meyer Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens. 
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Meyer Werft international einen guten Ruf erworben durch den Bau von Spezialschiffen wie luxuriösen Auto- und Passagierfähren, Ro-Ro- und Passagierschiffen sowie Gastankern und Tiertransportern und vor allem Kreuzfahrtschiffen.Die Meyer Werft ist trotz ihrer Tradition eine der jüngsten Werften in der Welt: 2.050 Mitarbeiter mit einem Durchschnittsalter von nur 38 Jahren arbeiten bereits durchschnittlich 13 Jahre im Unternehmen.



 

Mercedes

Kaum zu glauben, dass der Name der Automarke Mercedes dem Wunsch nach höherer Geschwindigkeit entsprang. Im französischen Nizza vertrieb der in Leipzig geborene Kaufmann Emil Jellinek ab 1897 Fahrzeuge aus dem Hause Daimler. Da Jellinek die Geschwindigkeit der von Daimler gelieferten Fahrzeuge mit 24 km/h zu niedrig war, beschlossen er und die Daimler-Verantwortlichen, schnellere Motoren zu entwickeln. Jellinek wählte für den Motor den Namen seiner Tochter: Mercedes.


 

Microsoft

Bill Gates und Paul Allen verkaufen 1975 die erste Version ihres BASIC-Betriebssystems. 1976 wird MICROSOFT als Marke registriert. 1983 wird die erste Version von Windows vorgestellt. Der Börsengang war 1986. Bill Gates ist nicht nur der mit weitem Abstand reichste Mensch der Erde, sondern dank der steigenden Aktienwerte ist er jetzt auch der erste, dessen Vermögen die Marke von 100 Milliarden Dollar überschritten hat.


 

Miele

Miele & Cie, wie das Unternehmen offiziell heißt, wurde 1899 im Gütersloher Vorort Herzebrock als Fabrik für Milchzentrifugen von den Kaufleuten Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründet. Beide Familien beherrschen das Unternehmen immer noch, zu 100 Prozent. 

Quelle: 
Wirtschaftswoche 25/2005


 

Mitutoyo

Alles begann im Japan des Jahres 1934 mit der Fertigung nur eines einzigen Produkts: der mechanischen Bügelmessschraube. Die Drei - japanisch "Mitu" oder auch "Mitsu" - ist im kulturellen, philosophischen und geistlichen Leben Japans von größter Bedeutung. Sie findet sich daher auch als Bestandteil in zahlreichen Unternehmensnamen. Mitutoyo - übersetzt etwa "Die Fülle der drei Elemente" - steht für die drei vom Firmengründer Yehan Numata zum Leitbild erhobenen Unternehmensstärken Klugheit, Gutmütigkeit und Kraft. Aspekte, die auch heute das Selbstverständnis von Mitutoyo prägen. Im traditionellen japanischen Sinne und im westlichen Verständnis als Innovationsfreude, Kundenorientierung und Servicebereitschaft.


N    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

NIVEA

1911 versuchte Dr. Oskar Troplowitz, Apotheker und Besitzer der Laboratorien Beiersdorf in Hamburg, Wasser und Öle zu einer Creme zu verbinden. Es entstand nach einigen Versuchen eine schneeweiße Creme. NIVEA  ist die lateinische Bezeichnung für "die Schneeweiße". Nivea kam 1912 auf den Markt und war die erste Fett- und Feuchtigkeitscreme der Welt.


 

Nokia

Nokia ist eine Kleinstadt in Finnland. Hier produzierte der Finnland-Schwede Frederik Idestam 1865 Papier - erstes Kommunikationsmedium überhaupt. Die Nokia Corporation entstand 1967 durch den Zusammenschluss der Nokia Company mit den Finnish Rubber Works, Hersteller von Autoreifen und Gummistiefeln und den Finnish Cable Works, die Kabel und technologische Komponenten für Telefone und die Telegrafenindustrie herstellte. Ab 1975 kamen Computer und ab 1987 Mobiltelefone hinzu. Seit 1992 konzentriert sich Nokia nur noch auf den Elektronikbereich.


O   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Obi

Der Name der Baumarkt-Kette leitet sich von der französischen Aussprechweise für Hobby (sprich: "Obi") ab.


 

Odol

Der Dresdner Kaufmann Karl August Lingner verfolgte aufmerksam die Forschung auf dem Gebiet der Bakterien und Krankheitserreger. Zusammen mit Professor Seifert, der einen antibakteriellen Wirkstoff entdeckt hatte, entwickelte Lingner 1893 die Rezeptur für ein Mundwasser. Der Name stammt aus dem griechischen Wort für Zahn: "Odous" und dem lateinischen Wort für Öl: "Oleum".


 

Osram

1919 bilden drei deutsche Glühlampen-Hersteller, unter ihnen Siemens & Halske, ein Joint Venture. Der Name Osram ist von Osmium und Wolfram abgeleitet


P   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Panasonic

Panasonic ist - zumindest in Sachen Namensgebung - ein wahres Multikulti-Unternehmen: Der Name setzt sich aus dem griechischen Pan (deutsch: alles), dem lateinischen Sonus (Klang) und englischen Sonic (Lärm) zusammen.


 

Philip Morris

Die Geschichte des heutigen Weltkonzerns lässt sich bis in das London des Jahres 1847 zurückverfolgen. In diesem Jahr eröffnete ein Mann namens Philip Morris in der Londoner Bond Street einen Laden, in dem er Tabak und Cigaretten verkaufte. Nach dem Tod von Mr. Morris wurde das Geschäft von seiner Frau Margaret und seinem Bruder Leopold übernommen. 1881 gründete Leopold Morris gemeinsam mit Joseph Grunebaum die Philip Morris & Company and Grunebaum, Ltd. Diese Partnerschaft wurde 1885 wieder gelöst, und das Unternehmen wurde fortan unter dem Namen Philip Morris & Co., Ltd. geführt. Im Jahr 1919 wurde das Philip-Morris-Logo mit der Krone eingeführt.  1924 wurde die Marke MARLBORO eingeführt, die heute die berühmteste Marke des Unternehmens ist. Im Jahr 2004 belief sich das Betriebsergebnis auf 6,6 Mrd. US-Dollar - gegenüber 1970 eine Steigerung um mehr als das Hundertfache. Heute sind weltweit mehr als 60.000 Mitarbeiter in mehr als 50 Cigarettenfabriken beschäftigt. Seit über 20 Jahren werden jedes Jahr vier Forscher/Teams mit dem Philip Morris Forschungspreis (jährlich insgesamt 100.000 EUR) ausgezeichnet. 


 

Porsche

Der Lohner-Porsche-Elektrowagen wird auf der Weltausstellung 1900 in Paris präsentiert. Die Radnabenmotoren des jungen Konstrukteurs und Testfahrers Ferdinand Porsche machen den Namen Porsche weltbekannt. Als technischer Direktor und Vorstandsmitglied bei Daimler entwickelt Ferdinand Porsche 1928 unter anderem die legendären Kompressor-Sportwagen Mercedes SS und SSK. Ferdinand Porsche gründet 1931 das Konstruktionsbüro Porsche in Stuttgart. Damit legt er den Grundstein für die heutige Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Unter Leitung von Ferry Porsche wird 1948 in Gmünd ein Sportwagen auf Basis von Volkswagenteilen realisiert: der 356. Er wird in Gmünd fertiggestellt und am 8. Juni technisch abgenommen. Es entsteht der erste Sportwagen, der den Namen Porsche trägt. Ein Roadster mit Leichtmetallkarosserie.


 

Pril

Forscher einer Tochterfirma von Henkel entwickelten in den 50er Jahren ein synthetisches, fettlösendes Spülmittel: Pril. Das Maskottchen, die Pril-Ente, wurde zur Werbefigur. Eine Ente besitzt am hinteren Teil ihres Körpers eine Fettdrüse, mit deren Hilfe sie ihr Gefieder einfettet. Tut sie das nicht, saugen sich die Federn voll Wasser und die Ente geht unter. Das Spülmittel sollte so stark sein, dass es sogar den Fettpanzer einer Ente durchbrechen konnte. Die Erfinder füllten also einen Glaskasten mit Pril-Wasser und setzten eine Ente hinein. Die Ente ging unter und bewies damit die Wirkung des neuen Produkts.


 

PUMA

1924 Gründung der „Gebrüder Dassler Schuhfabrik“ in Herzogenaurach. 1936 gewinnt Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin vier Goldmedaillen in Dassler-Schuhen. Nach der Trennung von Bruder Adi gründet Rudolf Dassler 1948 die „PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler“. Der Wettlauf der Brüder beginnt. Zur Fußball-WM in Schweden 1958 werden alle PUMA-Schuhmodelle mit dem „Formstreifen“, dem Markenzeichen PUMAs, versehen. Bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich tragen knapp ein Viertel aller Spieler PUMA-Schuhe. Fünf Teams - treten in PUMA-Trikots an. Der Umsatz im Jahr 2004 betrug 1.530,3 Millionen Euro. PUMA lässt heute in Produktionsstätten in mehr als 30 Ländern produzieren und beschäftigt 3.910 Mitarbeiter.


S   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Saab

1937 wurde das Unternehmen Svenska Aeroplan Aktiebolaget als nationaler Hersteller von Militärflugzeugen in Trollhättan Schweden gegründet. Die Saab Technology bietet heute ein breites Arsenal von Verteidungssystemen an. 1946 wurde das erste Saab Auto gebaut. 1990 wurde die Saab Automobil in einem Joint Venture mit General Motors verselbständigt. Zahlreiche Innovationen im Automobilbau begleiten die Saab Geschichte. Saab Fahrer gelten als Individualisten mit einem besonderen Geschmack. Unvergesslich ist sicher das Design des Saab 99 


 

Schott

1884 gründeten Ernst Abbe, Carl Zeiss und Roderich Zeiss das Glastechnische Laboratorium SCHOTT & Genossen (später Jenaer Glaswerk SCHOTT & Genossen) in Jena.1889 gründet Ernst Abbe die Carl-Zeiss-Stiftung. Das Jenaer Glaswerk wird Stiftungsunternehmen. Eigentümerin ist die Carl-Zeiss-Stiftung (heute alleiniger Aktionär). 1948 wird das Stammwerkes in Jena enteignet und in einen  volkseigenen Betrieb  umgewandelt. Es erfolgt 1952 der Neuaufbau in Mainz. Mit über 50 Millionen CERAN® Kochflächen und veredelten Flachgläsern für die Hausgeräteindustrie ist SCHOTT der führender Anbieter. Der Technologiekonzern erreicht mit 19.900 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,96 Milliarden Euro.

 


 

Sedus

Der Sedus Stoll Konzern hat heute einen Umsatz von 130,1 Mio. EUR bei einem Exportanteil von 43,3% mit 1.009 Mitarbeitern. Das 1871 im Schwarzwald gegründete Unternehmen fertigte 1925 den ersten gefederten Drehstuhl in Europa. Heute hat es ein breites Angebot an Bürositzmöbeln, Konferenz- und Seminarmöbeln, Objektmöbeln für Empfangsbereiche, Kantinen, Pausenzonen, Großräume. 2002 erfolgte der Zusammenschluss mit Gesika zum Konzern. Nicht klar ist, wo der Name Sedus herkommt, vielleicht von lat. sedulus = emsig?


 

SAP

Fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter haben sich 1972 nicht nur thematisch, sondern auch bei der Namensfindung an ihrem ehemaligen Arbeitgeber orientiert. SAP stand einst für "System-Analyse und Programmentwicklung", heute für "Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung"


 

Siemens

Werner von Siemens entwickelt 1847 den Zeigertelegrafen. Mit dieser Erfindung legt er den Grundstein für sein Unternehmen. 1890: Werner von Siemens übergibt die Firmenleitung an den Bruder Carl und die Söhne Arnold und Wilhelm; Umwandlung des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft. 1939:  Übernahme aller Aktien der Siemens-Schuckertwerke AG durch die Siemens & Halske AG. 1949: Verlegung der Firmensitze von Siemens & Halske nach München und der Siemens-Schuckertwerke nach Erlangen. 1966: Gründung der Siemens AG


T     zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Toyota

Die Familie Toyoda war als Textilmaschinenhersteller sehr erfolgreich tätig. Auf Drängen der Regierung hat sie 1937 eine Automobilfabrik in Nagoya gegründet. Der Name der Gründerfamilie, Toyoda, bedeutet im Japanischen "Üppiges Reisfeld". Aus Marketingüberlegungen musste ein neuer Name gefunden werden. Daher schrieb das Unternehmen 1936 einen öffentlichen Wettbewerb aus, zu dem 27.000 Vorschläge eingingen. "Toyota", was im Japanischen keine Bedeutung hat, war der Gewinner.


 

TQU

TQU steht heute für Steinbeis-Transferzentren Qualität im Unternehmen. Es wurde 1986 in Ulm von Prof. Dr. Jürgen P. Bläsing gegründet. Bis 1990 stand  TQU für Transferzentrum Qualität Ulm, bis 2001 für Transferzentrum Qualität und Umwelt.

Quelle www.tqu.com


U   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Uhu

Der Uhu ist das Wappentier der Stadt Brühl im Schwarzwald. Im Jahre 1932 erfand dort der Büroartikelfabrikant August Fischer den glasklaren Klebstoff auf Kunstharzbasis. Von Anfang an wurde der erste Alleskleber in der charakteristischen gelben Tube verkauft.


V   zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Vaillant

Vom "Gas-Badeofen - geschlossenes System", den der Unternehmensgründer Johann Vaillant 1894 selbst zum Patent anmeldete, über den "Geyser" (seit 1905) und den "Gas-Umlaufwasserheizer" (seit 1961) bis hin zur Entwicklung des verheißungsvollen Brennstoffzellen-Heizgeräts. Vaillant revolutioniert die Heiztechnik. Seit 1899 schmückt der "Hase im Ei" die Produkte, Kataloge und Prospekte der Vaillant GmbH. Heute macht das Unternehmen 1.791 Mio. Euro Umsatz und produziert über 2,7 Mio. Heizgeräte mit 8.616 Mitarbeitern.


 

VARTA

VARTA ist die Abkürzung für "Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren" und wurde 1888 als Tochterunternehmen der AFA ("Akkumulatorenfabrik Aktiengesellschaft") in Hagen gegründet. In den 20er Jahren kaufte das Unternehmen weitere Elektrofabriken in Deutschland auf und stieg zum weltgrößten Batteriefabrikanten auf. Seit 1977 wurden alle Geschäftsbereiche verkauft. Übrig bleibt die reine Vermögensverwaltung, betrieben durch die Varta Unterstützungskasse und die Immobilienfirma Pertrix.


 

Volkswagen

Am 28. Mai 1937 wird die "Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH" gegründet. Anfang 1938 beginnt im späteren Wolfsburg der Bau des  Volkswagenwerks, in dem das von Ferdinand Porsche konstruierte Fahrzeug hergestellt werden soll. 1955 wird in Wolfsburg die Fertigstellung des einmillionsten Volkswagens gefeiert. Die Volkswagenwerk GmbH wird 1960  zur "Volkswagenwerk Aktiengesellschaft" umgewandelt. Es werden Aktien im Gesamtnennwert von 360 Millionen DM ausgegeben. Die Hauptversammlung beschließt 1985, das Unternehmen von "Volkswagenwerk AG" in "VOLKSWAGEN AG" umzubenennen. Der Volkswagen-Konzern eröffnete 2000 die "AutoStadt".


 

Volvo

Wahrlich international gibt sich die Automarke Volvo: Erfunden im Land der Schweden, mittlerweile von Amerikanern gekauft, hat der Firmenname lateinischen Ursprung: "Ich rolle".


W    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

Wieland

Die Wieland-Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Halbfabrikaten und Sondererzeugnissen aus Kupfer und Kupferlegierungen. Die Produkte dienen als Vormaterial oder Bauteile für zahlreiche Branchen. Mit dem Rüstzeug einer gründlichen Ausbildung und nach ausgedehnten Studienreisen kehrte Philipp Jakob Wieland in seine Vaterstadt Ulm zurück. Im Alter von 27 Jahren übernahm er von seinem Onkel Thomas Frauenlob die damals schon 250 Jahre bestehende Kunst- und Glockengießerei in der Rosengasse. Er gab dies der Ulmer Bevölkerung am 19. Oktober 1820 in der Zeitung Ulmisches Intelligenzblatt bekannt und bot an, gegossene Messingartikel aller Art herzustellen. Heute macht das Ulmer Familienunternehmen, die Gruppe Wieland AG, einen Umsatz von 1.578 Mio. EUR mit 5.820 Mitarbeitern und bietet über 100 verschiedene Werkstoffe aus Kupfer und Kupferlegierungen.


 

Würth

Der Aufbau der Würth-Gruppe ist das Lebenswerk von Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth und zählt zu den Erfolgsstorys der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Aus dem 1954 vom Vater übernommenen Zweimannbetrieb entwickelte er, ausgehend von den Aufbaujahren der Nachkriegszeit, einen weltweit tätigen Handelskonzern mit heute über 340 Gesellschaften in 81 Ländern. Ein Sortiment von über 100.000 Produkten für Handwerk und Industrie qualifiziert das Unternehmen als kompetenten Anbieter bei der Lösung von Befestigungsproblemen aller Art. Es hat ein Vertriebsnetz mit über 27.000 Verkäufern auf der ganzen Welt. Das Ziel und die Besonderheit des kulturellen Engagements von Würth ist die Verbindung von Kunst und Arbeitswelt. Die Museen in Künzelsau und Schwäbisch Hall entstanden durch die Initiative von Reinhold Würth, der seit den sechziger Jahren Kunst sammelt und mäzenatisch unterstützt.

Reinhold Würth 2004


    zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung

 

ZF Friedrichshafen AG

Am 20. August 1915 wird die Firma Zahnradfabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in Friedrichshafen gegründet und am 9. September ins Handelsregister beim Amtsgericht Tettnang eingetragen. Gegenstand des Unternehmens, so heißt es in der Handelsregistereintragung vom 9. September, ist die Herstellung von Zahnrädern und Getrieben für Luftfahrzeuge, Motorwagen und Motorboote. Als Gründer zeichnen die Luftschiffbau Zeppelin GmbH, vertreten durch Alfred Colsman, und die Max Maag Zahnräderfabrik Zürich. Alfred Graf von Soden-Fraunhofen und Theodor Winz werden zu Geschäftsführern bestellt. Heute sind die Unternehmensbereiche der ZF PKW- Antriebstechnik, PKW-Fahrwerktechnik, Nutzfahrzeug- und Sonderantriebstechnik, Fahrwerkskomponenten und  Antreibe von Schiffen und Luftfahrzeugen. ZF konnte im Jahr 2004 den Umsatz um 11 % auf 9,9 Mrd. Euro erhöhen. Die Zahl der Mitarbeiter lag im Jahresdurchschnitt bei 54.523 Personen. Zum 75jährigen Unternehmensjubiläum gründete die ZF Friedrichshafen AG eine eigene Kulturstiftung. Stiftungszweck ist die Förderung von Kunst und Kultur.


 zurück zum Anfang    TQU Home   TQU Unternehmensberatung   TQU Weiterbildung   TQU Verlag     TQU Forschung


 

 

 

11/06Bla